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Alexander Gazsi

Alexander Gazsi Geburtstag: 06.10.1084

Geburtsort: Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz)

Verein: SCB Berlin, Oberstdorf

Schulabschluss: Fachabitur "Gestaltung"

Beruf: Sportsoldat

Bisherige Partnerinnen:
Denise Ungetüm, Mandy Kästner,
Ksenja Kaschnikowa, Julia Novikov,
Sandra Gissmann

Mit dem Eiskunstlaufen hat Alexander im Alter von drei Jahren begonnen. Im Kindergarten wurden Kinder gesichtet, die flink waren und für das Eislaufen geeignet sein konnten.
Die Kinder wurden vom Kindergarten aus ins Eisstadion und in eine Turnhalle zum Training gefahren. Er schaffte immer wieder die anstehenden √úberprüfungen/Sichtungen und blieb im Kreise der Kinder, die weiterhin trainiert wurden. In seinem letzten Kindergartenjahr kam er dann in den Kindergarten am Eisstadion. Hier hatten die Kinder die Möglichkeit jeden Tag zu trainieren, neben dem Eis gab es Ballett, Athletik, Schwimmen. 1992 bekam Alexander voller Stolz seinen ersten Pokal (Vereinsmeister).

Zu dieser Zeit gab es sehr viele Veränderungen in Chemnitz, auch in der Eishalle am Küchwald. Es gingen viele Trainer weg, Kinder wechselten die trainingsgruppen. Bei einer trainingsstunde (im Herbst 1993) beobachtete der Eistanztrainer Jochen Kaiser die Gruppe und meinte, dass aus dem Jungen ein guter Eistänzer werden könnte, weil er ein Gefühl für Musik hat.
Alexander wechselte in die trainingsgruppe der Eistänzer. Bekam auch bald eine Partnerin, weil er nicht allein laufen wollte (es war so langweilig) und war lange der jüngste in der Gruppe. Spaß machte ihm das Tanzen von Anfang an. Seine erste Partnerin war Jenny Reißig.
1995 kam Swetlana Kotowa (aus Russland) als Trainerin nach Chemnitz. Sogar Herr Dönsdorf (damals Sportkoordinator der DEU) kam nach Chemnitz um eine Sichtung im ET durchzuführen.
Alexander fiel ihm positiv auf, die Trainerin lies ihn mit zwei Partnerinnen antreten. Dennise Ungetüm und Chilla Szentivany waren die beiden Mädchen.

1996 kam Bernard Columberg (aus der Schweiz) nach Chemnitz. Noch auf Empfehlung von Frau Kotowa lief Alexander ab der Saison 1996/97 mit Mandy Kästner. Beim ersten nationalen ET-Wettbewerb in Amberg belegten sie in der Kategorie Nachwuchs den 3. Platz. Bei der Deutschen Nachwuchsmeisterschaft belegte das Paar den 4. Platz und errang sofort den Aufstieg in die Juniorenklasse (als einziges Paar aus Chemnitz). Seit 1997/98 war das Paar im D/C Kader. In der Saison 2000/01 wurde das Paar zu internationalen Wettbewerben geschickt, Beim Grand Prix in Kiev belegten sie den 11. Platz, in Olomouc den 3. In der Juniorenklasse. 2000/01 wurde Alexander in den Bundeskader-C aufgenommen, B-Kader seit 2002/03.
Im Sommer 2001 gingen Alexander und Mandy gemeinsam mit der Trainerin Yvonne Schulz nach Berlin. Mandy hörte aber plötzlich auf und für Alexander begann die Suche nach einer Partnerin.
Ksenja Kaschnikowa kam aus Moskau nach Berlin und bildete ein vielversprechendes Paar mit Alexander. Sie lebte sich in Berlin aber nicht so richtig ein, ging zurück nach Moskau.

Eine kurze Zeit bildete Alexander mit Julia Novikov ein Paar, nach einem schweren Sturz beim Wettbewerb in Olomouc hörte Julia mit dem Eistanzen auf. Alexander ließ sich seine Schulter operieren und suchte wieder eine neue Partnerin.
Sandra Gissmann war bereits in Berlin, hatte sich von ihrem Partner getrennt. Nun beschlossen Sandra und Alexander zusammen zu laufen.
Mit Sandra startete Alexander bei mehreren nationalen und internationalen Wettbewerben in der Juniorenklasse und erzielte recht gute Ergebnisse. Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2003/04 belegte das Paar den 17. Platz.
In der Saison 2004/05 wurden sie neben Hendryk Schamberger von Angelika Krylova und Pascauale Commerlengo in Berlin betreut. In dieser Saison wollte man nach erfolgreicher Teilnahme bei Junioren Wettbewerben national in der Seniorenklasse einsteigen.
Kurz vor der DM kam dann das Aus, das Paar trennte sich, der Start bei den Senioren blieb aus.
Alexander blieb in Berlin und war wieder auf der Suche nach einer Partnerin.